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Irmgardisoktav in Süchteln vom 4. bis 11. September 2016



Die Heilige

Als Grafentochter auf der Burg Aspel bei Rees um etwa 1020 geboren, wuchs Irmgardis auf dem Schloss ihrer Eltern auf. Gemeinsam mit ihrer Schwester Ermentrudis und ihrer Mutter verbrachte sie ihre Jugendjahre auf der Burg Heimbach (Eifel). Schon früh starben beide Eltern. Damals, etwa um das Jahr 1040, stiftete die junge Frau die Kirche St. Marien zu Rees, wo ihre Eltern begraben wurden.

Viele bis heute erhaltene Urkunden besagen, dass Irmgardis schon als junge Frau sehr großherzig war. Sie versorgte die Armen, kümmerte sich um die Notleidenden und verschenkte viele Besitztümer. Eine der bekanntesten Schenkungen – die unter anderem auch Ländereien bei Süchteln betraf – ging an die Abtei St. Pantaleon in Köln. Der Legende nach lebte sie viele Jahre auf dem Heiligenberg. Wie eine Einsiedlerin soll die Heilige ihr Leben in Armut und Zurückgezogenheit verbracht haben.















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