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Irmgardisoktav in S�chteln vom 9. bis 17. September 2017



Der Heiligenberg

Der Legende nach lebte die heilige Irmgard viele Jahre auf dem Heiligenberg. Wie eine Einsiedlerin soll die Heilige ihr Leben in Armut und Zur�ckgezogenheit verbracht haben. Sp�ter, so besagt die Legende, geschahen viele Wunder an dem Ort, den Irmgardis bewohnte.

Schon im 15. Jahrhundert erw�hnen Visitationsberichte einen Heiligenkult bei S�chteln. Viele Pilger beteten damals zu der Heiligen, kamen aus dem Umland zu der Stelle, an der Irmgardis w�hrend ihrer Zeit auf den S�chtelner H�hen gelebt haben soll. Auch eine Kapelle wurde schon recht fr�h gebaut: Im Xantener Visitationsbericht von 1498 wird eine Kapelle auf dem "Irmgardisberge" erw�hnt, die sp�ter, im Jahr 1589 als "verw�stet und verdorben" bezeichnet wird. Man nimmt an, dass die Fachwerk-Kapelle um 1606 renoviert wurde, bevor man den Bau im Jahr 1664 durch einen massiveren aus Ziegelsteinen ersetzte. Der bis heute erhaltene Barockaltar stammt aus dem Jahr 1681 und wurde gestiftet von Abt Aegidius Romanus aus K�ln. Eine Restaurierung der Kapelle fand 1864 statt, die Jahreszahlen sind �ber den Pfeilern im Chorraum eingearbeitet. Anl�sslich der 500-Jahr-Feier gab es 1998 eine weitere Restaurierung, bei der die Sanierung der Innen- und Au�enw�nde im Vordergrund stand. Ebenfalls restauriert wurde der Barockaltar sowie die Holzfigur der Irmgardis.


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